Wintertipps und wertvolle Lebensmittel zum (neu-)kennenlernen

 

 

 

 

 

 

Rosenkohl - ein Winterklassiker

 

aromatisch und vielseitig

Rosenkohl ist ein besonders hübsches Gemüse aus der großen Kohlfamilie: Rosenkohl ist ein oft beliebtes Wintergemüse in Deutschland. Es braucht keinen Aufwand, ihn zuzubereiten. Dabei liefert er viele Nährstoffe und passt zu klassischen deftigen, wie modernen vegetarischen  Gerichten.

Botanisch ist Rosenkohl (Brassica oleracea var. gemmifera) ein Kreuzblütler, wie Brokkoli, Weißkraut,  Blumenkohl, Rotkraut oder Wirsing. Das ist das besondere an dieser Pflanze: Die kleinen Blattknospen wachsen dicht und spiralförmig von unten nach oben am hohen Stängel.

In Deutschland wird er überwiegend in Schleswig-Holstein angebaut. Importiert wird er überwiegend aus den Niederlanden. Er braucht nährstoffreiche Böden und reichlich Wasser. Die Erntezeit ist von September bis März.  Späte Rosenkohl-Sorten mögen winterliche Temperaturen - längere Kältephasen mildern die Bitterstoffe im Rosenkohl und erhöhen den Zuckergehalt, dann schmecken die Röschen angenehm mild und nussig-süß. 

Wie alle Kohlarten, enthält Rosenkohl viele wertvolle Nährstoffe und wenige Kalorien: viel Vitamin C, einige B-Vitamine und Folsäure, reichlich Mineralstoffe wie Zink, Eisen und Kalium. 4 Gramm Ballaststoffe in 100 Gramm Rosenkohl sind gut sättigend und aktivieren zusammen mit den gesunden Bitterstoffen die Verdauung. Die zarten Blättchen sind in der Regel recht bekömmlich. Einer der Ballaststoffe, die Stachyose, kann Blähungen hervorrufen, da sie nicht komplett verdaulich ist. Gesund ist er trotzdem, weil er für ein gutes Darmmikrobiom sorgt. Hier können Gewürze wie Kümmel oder Fenchel, sowie gründliches Kauen und Garen, helfen .

Klassische Zubereitung: Strunk-Enden und äußere (gelbe) Blätter entfernen, die Strünke kreuzweise einschneiden, dann die Röschen acht bis zehn Minuten lang in Salzwasser bissfest garen. Neben den klassischen Gerichten gibt es mittlerweile viele spannende Rezepte, auch aus der vegetarischen Küche. Sanftes Braten unterstützt das kräftigere Aroma. Kombiniert mit (veganem) Speck, Zwiebeln und Muskat – perfekt für Kartoffel, Pasta oder Reis. Für knusprigen Ofen-Rosenkohl die halbierten Röschen mit Olivenöl und etwas Honig vermengen und mit Salz, Pfeffer und Chili oder Curry würzen. Dazu passen hervorragend geröstete Saaten, Hasel- oder Walnüsse.  Rosenkohl in Quiches, Omeletts, Aufläufen, Suppen, Bowls oder Currys erweitert das winterliche Gemüse-Repertoire. Sogar im winterlichen bunten Salat können die Blättchen gezupft und gedünstet kulinarisch überzeugen. Sie können Ihn zu Fisch, Fleisch, Tofu, Hülsenfrüchten und Feta reichen. 

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Wenn Brotteig nicht aufgeht?!

Wenn Brotteig trotz Hefe, Sauerteig und Wärme nicht aufgehen will, dann hat das einen einfachen Grund: Zu wenig Salz im Teig.

Aber woher weiß ich, ob die Salzmenge ausreichend ist? Hierzu gibt es einen simplen Test:

Einen Teigklumpen in ein Wasserglas geben - sinkt der Klumpen ab, ist zu wenig Salz drin.

Schwimmt der Klumpen oben, dann ist genug Salz enthalten und der Teig geht schön auf!